FAQ i-MINILide

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Allgemeine Fragen

Was ist die i-MINILide Produktreihe und was sind ihre Optionen?

Jeder –i-MINILide-Datenlogger hat die gleichen Funktionalitäten, aber eine unterschiedliche Anzahl an Messkanälen.
Es gibt sieben verschiedene Geräte:
1, 2, 3, 4, 8, 16 oder 32 Eingänge für Temperaturfühler und potentialfreie Kontakte. Als Option ist der Anschluss von 4-20 mA-Fühlern für andere Messgrößen verfügbar.

Mögliche Optionen:
Zusatzmodul 24V für 4-20 mA Fühler (ein Modul kann bis zu 8 Eingänge versorgen)
Modul für zwei zusätzliche Alarmausgänge
Netzwerkdrucker mit Drucklizenz zum direkten Anschluss eines Druckers (ohne PC)
Alarmmodul: Telefonwählgerät mit eigener Stromversorgung.

Wie lange wird das Produkt bereits verkauft?

Die Baureihe mit 1,2 und 3 Eingängen wird seit März 2013 (in Frankreich) vertrieben.

Die komplette Produktreihe ist seit März 2014 verfügbar.

Auf welchem Betriebssystem kann die i-MINILog-Software installiert und verwendet werden?

Die i-MINILog Software läuft unter WINDOWS-Betriebssystemen.
Alle Funktionalitäten wurden getestet unter Windows 7, 8, 8.1 und 10.

Mit anderen Betriebssystemen wie zum Beispiel iOS ist der Betrieb über Netzwerk und über Internet möglich, nicht jedoch die Software für die Darstellung der Messkurven i-MINILog.

Kann das i-MINILog-Programm auf mehreren PCs verwendet werden oder sind dann zusätzliche Lizenzen erforderlich?

Die Lizenz ist mit dem Datenlogger verknüpft, nicht mit einem Computer. Ich kann also von mehreren PCs auf die angeschlossenen i-MINILide Geräte zugreifen.

Beispiel:
-Der i-MINILide Datenlogger ist über das lokale Netzwerk mit dem PC des verantwortlichen Mitarbeiters verbunden
– Das iMINILog-Programm ist auf diesem PC installiert.
– Das i-MINILog kann ebenfalls auf dem PC der für die Wartung zuständigen Mitarbeiters verwendet werden.
– Das i-MINILog kann zusätzlich vor Ort auf einem PC im Bereich der Speisenzubereitung installiert sein.
– usw.…

Ist es möglich, die i-MINILide-Einstellungen am PC zu konfigurieren ohne die Software i-MINILog zu installieren?

Ja

Es ist möglich, den i-MINILide Datenlogger über einen Internetbrowser zu konfigurieren (z.B. Chrome, Firefox, Internet Explorer).
Dazu muss lediglich die IP-Adresss des Datenloggers in die Adressleiste des Browers eingegeben werden (dort, wo normalerweise die Internetadressen eingegeben werden). Dann werden alle Messkanäle am Bildschirm angezeigt und die einzelnen Parameter können bequem konfiguriert werden: Allgemeine Einstellungen, Netzwerkparameter, Kanäle, E-Mails.
Die IP-Adresse des Datenloggers kann im Display abgerufen werden: Unter der Registerkarte Einstellungen findet sich der Menüpunkt Netz. Durch Drücken auf Netz wird die IP-Adresse angezeigt, zum Beispiel: 192.168.1.31

Verkabelung und Fühler

Ist es möglich, die PT100-Fühlerkabel zu verlängern?

Ja

PT100 Fühler arbeiten mit 4 Kabeln. Das bedeutet, dass die Kabellänge keinen Einfluss auf die Messung hat. Tests wurden bis zu einer Kabellänge von 200 Metern durchgeführt, die Messergebnisse waren unverändert.

Um den Einfluss von elektromagnetischen Störungen zu verhindern, die die Ursache von falschen Messwerten sein können, wird die Verwendung abgeschirmter Kabel dringend empfohlen. Die übliche Bezeichnung dieser Kabel ist: LIYCY4*0.34mm².

Die Abschirmung des Original-Sensorkabels muss mit der Abschirmung der Kabelverlängerung verbunden sein.

Wie verkabele ich einen Fühler mit drei oder zwei Anschlusskabeln?

In diesem Fall müssen auf den Anschlussklemmen des Datenloggers Brücken gesetzt werden.all scheme

Achtung: Die Kabellänge sollte nicht zu lang sein, die Messwerte können durch lange Kabel und deren Widerstand deutlich verfälscht sein.

Gibt es für die Datenlogger i-MINILide kabellose Fühler, also Funkübertragung?

Nein, zurzeit werden für die i-MINILide Geräte keine kabellosen Fühler angeboten (kabellose Fühler sind mit einem Funkempfänger verbunden, der es einem Datenlogger gestattet, Messungen ohne Verkabelung zu erhalten).

Allerdings wird die Verwendung kabelloser Fühler derzeit erneut überprüft. Eine Verfügbarkeit ist nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2016 zu erwarten.

Welche Temperaturen können gemessen werden?

Die Reichweite der Temperaturaufzeichnung des i-MINILide Datenloggers reicht von -100 °C bis +300°C. Die Messeinheit ist Grad Celsius.

Die Standardfühler, die im Lieferung enthalten sind haben einen Messbereich von – 30 °C bis – 70 °C.

Bei Verwendung geeigneter Fühler ist der Einsatz des Datenloggers daher auch bei der warmen Speisenzubereitung möglich. Microlide bietet auch Geräte mit Schnittstellen zu zahlreichen Großküchengeräten, wie zu Beispiel Kombidämpfern an.

Wie kann ich einen Fühler PT100 vom Typ Minicpt überprüfen?

Die Fühler Minicpt sind Fühler vom Typ PT100 mit 4 geschirmten Anschlusskabeln: 2 rote Kabel, 2 weiße Kabel und zusätzlich ein gelb-grünes Kabel, dass die Abschirmung verbindet.

Um einen Fühler zu testen, verwendet man ein Multimeter auf der Stellung Widerstandsmessung.

Beim Test darf der Fühler nicht mit dem Messkanal der i-MINILide verbunden sein.

Messung zwischen den beiden weißen Kabeln: man erhält einen Wert von wenigen Ohm (2 oder 3 Ohm je nach Kabellänge)

Messung zwischen den beiden roten Kabeln: man erhält einen Wert von wenigen Ohm (2 oder 3 Ohm je nach Kabellänge)

Messung zwischen einem roten und einemweißen Kabel: man erhält einen Wert von etwa 100 Ohm (temperaturabhängig)

Annäherungsweise : 100 Ohm bei 0°C, 108 Ohm bei +20°C, 92 Ohm bei -20°C.

test-PT1001

Ist es möglich, andere Messwerte als Temperaturen und Kontakte zu erfassen?

Mit dem Zusatzmodul 4-20 mA können alle Fühler, die über einen 4-20 mA Ausgang verfügen, mit einem der i-MINILide-Messkanäle verbunden werden (Druck, Feuchtigkeit…).

Die Ober- und Untergrenzen müssen dann bei der Fühlerkonfiguration entsprechend gesetzt werden (zum Beispiel 0 % und 100 % für Feuchtigkeit oder 0 bar und 30 bar für Druckfühler, die diese Spannbreite haben).

Welche Fühler können mit dem Datenlogger verbunden werden?

Temperatur: Platin-Widerstandsthermometer vom Typ PT100 mit vier Anschlusskabeln. Diese können direkt an die i-MINILide angeschlossen werden. Der Vorteil von Fühlern mit vier Anschlusskabeln liegt darin, dass die Fühlerkabel beliebig verlängert werden können: Ob das Fühlerkabel auf 10 Meter oder 100 Meter verlängert wird, spielt dabei keine Rolle, der Messwert bleibt immer gleich. Die Kabellänge hat keinen Einfluss auf die Messgröße.

Kontakt: Potentialfreier Kontakt, normalerweise geöffnet oder geschlossen.
In der Voreinstellung ist der Kontakt so konfiguriert, dass der Alarm bei Öffnen des Kontaktes ausgelöst wird.

Andere: 4-20 mA Eingang. Mit dem Zusatzmodul 4-20 mA können alle Fühler angeschlossen werden, die über diesen Ausgang verfügen, wie zum Beispiel Feuchtigkeitsfühler oder Drucksensoren. Die i-MINILide stellt diesen Fühlern eine interne 24 V Stromversorgung zur Verfügung.

Was ist die längste Kabellänge und welches Kabel kann verwendet werden?

Es gibt keine Maximallänge für Temperaturfühlerkabel. Die internen Tests und Validierungen von Microlide wurden mit einer Kabellänge von bis zu 200 Metern durchgeführt.

Verlängerungskabel: 4 Kabel 0.34 mm² mit Abschirmung. Microlide empfiehlt die Verwendung von Fühlerkabeln mit Schirmgeflecht, die eine bessere Abschirmung garantieren als Kabel mit Aluminium-Mylar-Folie.
Die typische Referenz ist: LIYCY 4*0.34 mm²

Fühler mit 2 oder 3 Anschlusskabeln können unter Verlust der Kalibrierung angeschlossen werden. Eine Kalibrierung der Fühler ist nach der Installation der i-MINILide unbedingt erforderlich.


Computernetzwerk und Internet

Wie verbinde ich die i-MINIlide mit einem Computernetzwerk und mit dem Internet?

Sobald die i-MINILide über ein RJ45-Ethernetkabel mit dem Netzwerk verbunden ist, verbindet sie sich automatisch. Das Kabel kann entweder ein Straight-Through- oder Crossover-Kabel sein. Die erfolgreiche Verbindung wird über das Blinken der LED am RJ45-Anschluss angezeigt.

Die i-MINILide ist auf den DHCP-Modus voreingestellt, das heißt, dass der lokale Server die IP-Parameter automatisch zuweist.
Das ist der einfachste Fall und wenn der lokale Server oder der Router keine besonderen Einschränkungen besitzt, ist die i-MINILide sofort online.

Für den spezielleren Fall, dass kein DHCP-Netzwerk vorliegt, müssen die IP-Parameter manuell im Menü Einstellungen oben rechts auf dem Touchscreen-Display gesetzt werden. Nach Klicken auf Einstellungen, muss der Menüpunkt Netz ausgewählt werden. Dann muss der DHCP-Modus deaktiviert werden (Häkchen entfernen) und die vier Felder gemäß den Vorgaben des Netzwerkes ausgefüllt werden.

Alle vier Felder werden für einen Internetzugang benötigt, einschließlich DNS und Gateway. In diesem Fall kontaktieren Sie Ihren Netzwerk-Administrator.

Für den Internetzugang: Für den Fall, dass das lokale Netzwerk durch eine Firewall oder durch bestimmte Routing-Regeln geschützt ist, hier die Adressen und Protokolle, die die i-MINIlide verwendet. Kontaktieren Sie auch hier Ihren Netzwerk-Administrator.

• SMTP Server smtp.msa.orange-business.com und/oder smtp.iminilide.com Protokoll TCP Bridge 587 für den Versand von Alarm-E-Mails. Protokoll: SMTP.
• TCP Protokoll iminilide.microlide.com WEB Server Port 80 für den Versand von Messwerten auf die betreffende Internetseite. Verwendetes Protokoll: http, Inhalt: XML
TEST:
Es ist möglich, die Internet-Verbindung zu überprüfen: Unter der Registerkarte Einstellungen oben rechts auf dem Touchscreen-Display, klicken Sie auf Netz und dann auf PING Server. Die Mitteilung Verbindung Microlide Server OK muss erscheinen. Wenn das nicht der Fall ist, besteht keine Internetverbindung.

Welche Internetfunktionalitäten hat die i-MINILide?

Der i-MINILide Datenlogger muss nicht unbedingt eine Internetverbindung haben. Diese wird nur für die folgenden Optionen benötigt:

• Versand von Alarm-E-Mails im Alarmfall

Auch wenn lokale Mailserver im lokalen Netzwerk verfügbar sind, sendet die i-MINILide den Alarm vom Microlide- Mailserver. Deshalb kann ohne Internetzugang kein E-Mailversand erfolgen.

• Versand der Messwerte auf die Internetseite: http://www.iminilide.com/
Um die Messwerte auf die Internetseite http://www.iminilide.com/ senden zu können, muss eine Internetverbindung bestehen. Ohne Internet können die Messwerte auf dieser Seite nicht gespeichert werden und auch nicht von außerhalb des internen Netzwerkes abgerufen werden.

• Die Alarmbestätigung über die Internetseite. Bei bestehender Internetverbindung kann der Alarm aus der Ferne bestätigt werden.

Die automatische Zeitaktualisierung der i-MINILide nach längerem Stromausfall. Wenn die i-MINILide nach Stromausfall erneut Messdaten auf den Microlide Internetserver schickt, wird die Zeit und das Datum automatisch aktualisiert.

Achtung: Wenn dies nicht der Fall ist, müssen Zeit und Datum manuell aktualisiert werden, damit die richtige Zeit mit dem richtigen Messwert verknüpft ist.

site_iminilide

Wie überprüfe ich, ob die i-MINILide Internetverbindung hat?

Es ist möglich, die Internet-Verbindung zu überprüfen: Unter der Registerkarte Einstellungen oben rechts auf dem Touchscreen-Display, klicken Sie auf Netz und dann auf PING Server. Die Mitteilung Verbindung Microlide Server OK muss erscheinen. Ist das der Fall ist, besteht eine Internetverbindung.

Wenn die Meldung « Fehler: Keine Antwort» erscheint, gibt es Netzwerk- oder ein Konfigurationsproblem.

Wie verbinde ich die i-MINIlide direkt mit einem Computer, wenn ich kein Netzwerk und keine Internetverbindung habe?

Auch ohne Netzwerk ist es immer möglich, die i-MINILide direkt mit einem PC zu verbinden.

Im Prinzip wird ein „MINI-Netzwerk“ erstellt, das nur aus dem Datenlogger i-MINILide und dem PC besteht. Dafür ist lediglich ein Netzwerkkabel vom Typ Ethernet RJ45 notwendig.

Vorgehensweise:
• Verbinden Sie den PC und die i-MINILide mit dem RJ45-Kabel.
• Konfigurieren Sie den PC mit der IP-Adresse 192.168.0.10 und die Netzmaske (Netmask) mit 255.255.255.0 (die anderen Netzparameter wie DNS und Gateway sind nicht notwendig).

• Konfigurieren Sie die i-MINILide mit der IP-Adresse 192.168.0.11 und der Netzmaske 255.255.255.0.

Danach ist die i-MINILide vom PC aus über einen Internetbrowser (z. B. Internet Explorer, Chrome, Firefox) unter der Adresse http://192.168.0.11/ und der Software i-MINILog zugänglich.

Die Software i-MINILog findet die angeschlossene i-MINILide, indem Sie auf i-MINILide suchen klicken.

Logischerweise besteht dann aber keine Internetverbindung.

Falls das Netzwerk bestimmte Sicherheitsregeln oder eine Firewall hat, wie kann man sicherstellen, dass der Datenlogger trotzdem funktioniert?

Für den Fall, dass das lokale Netzwerk durch eine Firewall oder durch bestimmte Routing-Regeln geschützt ist, hier die Adressen und Protokolle, die die i-MINILide verwendet. Kontaktieren Sie am besten Ihren Netzwerk-Administrator.
• SMTP Server smtp.msa.orange-business.com und/oder smtp.iminilide.com Protokoll TCP Bridge 587 für den Versand von Alarm-E-Mails. Protokoll: SMTP.
TCP Protokoll iminilide.microlide.com WEB Server Port 80 für den Versand von Messwerten auf die betreffende Internetseite. Verwendetes Protokoll: http, Inhalt: XML

 

Funktionsweise

Braucht der Anwender besondere IT-Kenntnisse, um die Netzwerkparameter des Datenloggers zu konfigurieren?

Nein
Die i-MINILide arbeitet voreingestellt im DHCP-Modus, das heißt, die IP-Parameter werden automatisch vom lokalen Server zugewiesen. Sobald das Gerät über den RJ45-Anschluss verbunden ist, ist eine Verbindung zum lokalen Netzwerk hergestellt.

Jedoch ist es in manchen Netzwerken erforderlich, die IP-Adresse manuell zu vergeben. In diesem Fall müssen von der IT die folgenden Informationen gestellt werden:
• eine IP-Adresse für den i-MINILide Datenlogger
• Adresse der Netzmaske (Netmask)
• Gateway-Adresse
• DNS-Adresse

Diese Parameter müssen dann in der Registerkarte Einstellungen Netz manuell eingetragen werden.

Gibt es eine Reserve (Back-up)-Batterie? Wie lang kann die i-MINILide mit Batterieversorgung betrieben werden?

Die Datenlogger vom Typ i-MINILide verfügen über eine interne Batterie zum Überbrücken von Stromausfällen. Bei Unterbrechung der Netzwerkversorgung wird automatisch auf Batteriebetrieb umgestellt.

Die Batterie wird automatisch wieder aufgeladen, sobald der Datenlogger wieder über das Stromnetz versorgt wird.

i-MINILide 1, 2, 3 Kanäle : 6 Stunden Batterielaufzeit
i-MINILide 4, 8, 16, 32, (56) Kanäle: 12 Stunden Batterielaufzeit

Wie ist die Spannungsversorgung des Gerätes?

Die Netzspannung des Gerätes beträgt 220 V, sein Stromverbrauch 22 Watt.

Wie viele Messungen können im Datenlogger gespeichert werden und wie groß ist das Messintervall zwischen zwei Messungen?

Alle Datenlogger vom Typ i-MINILide speichern die Messwerte über einen Zeitraum von einem Jahr, genauer gesagt über 400 Tage.

Nach 400 Tagen werden die ältesten Messwerte von den aktuellen Messwerten überschrieben.

Kann das Messintervall einer i-MINILide verändert werden?

Der Datenlogger i-Minilide aktualisiert jede Sekunde die Temperaturen jedes Fühlers (bzw. deren Zustand) auf dem Display.

Die Speicherung der (Temperatur-)Messwerte erfolgt jede Minute.

Diese beiden Zeiträume sind unveränderbar.

Falls die Stromversorgung über Netz oder Batterie ausfällt, sind die Messwerte dann verloren?

Nein

Der Datenlogger i-MINILide speichert die Messungen und die Konfiguration im Flash-Speicher (Flash-EEPROM). Daher bleiben alle Messungen gespeichert, auch wenn keine Stromversorgung mehr besteht.

Bei Abschaltung des Gerätes werden keine Messwerte mehr gespeichert.

Nach dem Wiedereinschalten werden die Namen der Fühler wieder angezeigt und die alten Messwerte sind abrufbar.
ACHTUNG: Denken Sie daran, nach einem Stromausfall das Datum und die Uhrzeit wieder einzustellen.

(Die Aktualisierung des Datums und der Uhrzeit erfolgt nur automatisch bei den Geräten, die mit dem Internet verbunden sind.)

Display

Können nicht verwendete Kanäle vom Display gelöscht werden?

Nein
Ein Datenlogger i-MINILide ist physikalisch durch seine Anzahl an Kanälen definiert. Diese Konfiguration kann nicht modifiziert werden.
Daher erscheinen immer alle Messkanäle auf dem Touchscreen-Display, auch wenn an einem Kanal kein Fühler angeschlossen ist.
Sie können allerdings die Bezeichnung/den Namen des Kanals ändern (zum Beispiel „nicht belegt“) oder den Namen komplett entfernen.
Ein Kanal, an dem kein Fühler angeschlossen ist, zeigt im Display einen Wert von -100°C.

Alarm

Wie funktioniert der Alarmausgang?

Wie viele Alarmausgänge hat die i-Minilide?

Es gibt einen 1A-Relaisausgang. Falls dies nicht ausreicht, gibt es ein Zusatzmodul mit zwei weiteren Ausgängen. Wenn Sie sich an Microlide. Jeder dieser Ausgänge ist dann einzeln ansteuerbar.

Wird der Alarm für einen Kanal aktiviert, wird das Relais automatisch angesteuert.

Der Alarmausgang kann pro Kanal konfiguriert werden. Normalerweise offen oder geschlossen.

Für das Zusatzmodul gilt: Für jeden Kanal können Relais 1 oder Relais 2 oder beide Relais angesteuert werden.

Gibt es eine automatische Anruffunktion im Alarmfall?

Mit einem zusätzlichen Alarmmodul ist auch dies möglich. Dieses Alarmmodul besteht aus einer Stromversorgungmit Back-up-Batterie und einem Alarmwählgerät. Dieses Wählgerät muss dann mit einer analogen Telefonleitung verbunden werden.

Gibt es einen automatischen E-Mail-Versand im Alarmfall?

Ja

Ein E-Mail Versand kann an eine bis vier verschiedene Adressen im Alarmfall erfolgen. In der Mail ist der Kanal und der Name des Fühlers angegeben, der den Alarm ausgelöst hat sowie der Messwert.

Es ist nicht möglich, für verschiedene Kanäle verschiedene E-Mail-Adressen zu definieren. In der Alarmmailwerden aber die Werte für alle Kanäle angezeigt.

Mögliche Störungen

Warum sind alle Messwerte mehr oder weniger stark verschoben und unkorrekt (bis zu mehreren 10er Grad)?

Fragen:
– Sind die Korrekturen bei den Einstellungen der Kanäle auf null (oder einen kleinen Wert)?
– Ist ein Fühler falsch verkabelt?

Zum Beispiel könnte ein Fühler nicht in der Folge rot-rot-weiß-weiß angeschlossen sein. Das kann vorkommen, wenn die Fühlerkabel verlängert werden und die Verlängerungen andere Farben haben und die Ordnung rot-rot-weiß-weiß vertauscht wurde.

Das Problem kommt ebenfalls vor, wenn ein Fühler mit weniger als 4 Anschlusskabeln angeschlossen wurde und die Überbrückung nicht gesetzt wurde.

Je nach Widerstand des Kabels, können die Temperaturen der anderen Kanäle verschoben ein.

Falsch (oder nicht) angeschlossene Fühler werden im Display mit -100 °C dargestellt.

Kann ich die i-Minilide konfigurieren, ohne die i-MINIlog-Software zu installieren?

Ja

Sobald die i-MINILide in einem lokalen Netzwerk integriert ist (siehe oben) oder direkt mit einem PC über ein RJ45-Netzwerkkabel verbunden ist, kann die i-MINIlide über den Internetbrowser konfiguriert werden. Dazu genügt es, die IP-Adresse der i-MINIlide in den Internetbrowser einzugeben.

Dazu ist keinerlei Software-Installation notwendig. über den Internetbrowser können alle Parameter der i-MINIlide konfiguriert werden, alle Messwerte der einzelnen Fühler werden angezeigt, ebenso bestehende Alarme. Alarme können so auch bestätigt werden.

Der Verlauf der Messkurven kann über einen Internetbrowser nicht nachverfolgt werden.

Warum werden Alarm-E-Mails nicht gesendet oder empfangen?

Drei Dinge müssen überprüft werden:

• Sind die Mail-Adressen korrekt?

Die i-MINILide kann nicht wissen, ob die eingegebenen Adressen korrekt sind oder überhaupt existieren. Der Datenlogger erhält keinerlei E-Mails und daher auch keine Unzustellbarkeits-Benachrichtigungen. Daher ist es wichtig, die Adressen auf Richtigkeit zu überprüfen, zum Beispiel, ob die Endung eine .com- oder .de-Adresse ist. Versenden Sie am besten ein Test-E-Mail.

• Verfügt die i-Minilide über eine Internet-Verbindung?

Es ist möglich, die Internet-Verbindung zu überprüfen: Unter der Registerkarte Einstellungen oben rechts auf dem Touchscreen-Display, klicken Sie auf Netz und dann auf PING Server. Die Mitteilung Verbindung Microlide Server OK muss erscheinen. Wenn das nicht der Fall ist, besteht keine Internetverbindung.

Wenn die Verbindung zum Microlide-Server in Ordnung ist:

• Sind die betreffenden E-Mails eventuell im SPAM-Ordner gelandet?

Dies kann vor allem bei Adressen vom Typ gmail, web oder gmx vorkommen. Falls dies der Fall ist, markieren Sie die Nachricht als Nicht-SPAM oder geben Sie die Absenderadresse als bekannte Adresse ein. Überprüfen Sie also die Einstellungen Ihres E-Mail-Accounts. Die genaue Vorgehensweise hängt dabei vom jeweiligen Mail-Konto ab.